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Willkommen auf dieser Homepage!

Ich freue mich, dass Sie diese Internet-Präsenz besuchen.
Als Organ der Zwangsvollstreckung - Obergerichtsvollzieher bei dem
Amtsgericht Wuppertal - möchte ich Sie gerne auch online mit allen Informationen rund um meine sachliche, örtliche und funktionelle Zuständigkeit in der Mobiliarzwangsvollstreckung bekannt machen.
Ein Content-Management-System wird es ermöglichen, Sie an dieser Stelle stets besonders aktuell auf dem Laufenden zu halten, was dem Gläubiger und dem Schuldner im Zwangsvollstreckungsverfahren Orientierung geben kann.

Unter dem Begriff Zwangsvollstreckung ist die Vornahme einer Amtshandlung zur zwangsweisen Durchsetzung titulierter Ansprüche zu verstehen. Es handelt sich hier um die staatlich ausführende Gewalt, wobei das Zwangsvollstreckungsverfahren der Judikative zugeordnet ist.

Der Gerichtsvollzieher ist zuständig für die Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen; gem. §§ 807-827 ZPO in körperliche Sachen, somit nicht in Immobilien. Auch außerhalb der Zwangsvollstreckung sind Aufgaben für den Gerichtsvollzieher existent.

Die örtliche Zuständigkeit des Gerichtsvollziehers richtet sich nach dem Wohnsitz bzw. nach dem Geschäftssitz des Schuldners, bei Zustellung von Pfändungs- und Überweisungsbeschlüssen nach dem Wohnsitz bzw. Geschäftssitz des Drittschuldners.

  • Die Zwangsvollstreckung ist nur zulässig, wenn folgende
    Voraussetzungen erfüllt sind:

a) ein Schuldtitel zugrunde liegt (§§ 67 - 71 GVGA),
b) die Ausfertigung des Schuldtitels vorschriftsmäßig mit der
     Vollstreckungsklausel
versehen ist (vollstreckbare Ausfertigung,
    §§ 72 - 75 GVGA) - Ausnahmen sind existent -,
c) vor Beginn der Zwangsvollstreckung sämtliche Urkunden zugestellt sind,
    welche die rechtliche Grundlage für die Zwangsvollstreckung bilden
    (§§ 76 - 79 GVGA).

Vollstreckungstitel sind:
- rechtskräftige oder für vorläufig vollstreckbar erklärte Endurteile gem. § 704 ZPO
- Arreste und einstweilige Verfügungen gem. §§ 922, 928, 936 ZPO
- Vergleiche eines deutschen Gerichts oder einer, durch die Landesjustizverwaltung   eingerichteten oder anerkannten Gütestelle und Vergleiche, die gem. § 118 I 3   
  oder § 492 III ZPO zu richterlichem Protokoll genommen worden sind.
- Kostenfestsetzungsbeschlüsse
- Unterhaltfestsetzungsbeschlüsse und Unterhaltabänderungsbeschlüsse
- Entscheidungen, gegen die das Rechtsmittel der Beschwerde stattfinden
- Einstweilige Anordnungen
- Vollstreckungsbescheide
- Entscheidungen, die Schiedssprüche für vollstreckbar erklären, sofern
  die Entscheidungen rechtskräftig oder für vorläufig vollstreckbar erklärt
  worden sind
- Beschlüsse gem. §§ 796 b oder 796 c ZPO
- Urkunden, die vor einem deutschen Gericht oder deutschen Notar aufgenommen 
  worden sind (§ 794 a 5. ZPO)
- Gerichtliche Beschlüsse gem. § 86 I FamFG, wie einstweilige Anordnungen
   gem. § 49 FamFG, Kostenfestsetzungsbeschlüsse sofern sie nicht  
   Familienstreitsachen betreffen, Unterhaltsfestsetzungsbeschlüsse über den 
   Unterhalt Minderjähriger
- Gerichtliche gebilligte Vergleiche gem. § 156 II FamFG auf Kindesherausgabe



Sollten Sie noch nicht über einen Vollstreckungstitel verfügen, so können Sie im Falle einer Geldforderung auch online unter www.online-mahnantrag.de einen Mahnbescheid bei den zuständigen Mahngerichten Hagen oder Euskirchen beantragen.



  • Zur Zwangsvollstreckung durch einen Gerichtsvollzieher,
    bedarf es eines Auftrages.

Der Auftrag an den Gerichtsvollzieher bedarf einer Form (Formularzwang). Dem Gläubiger wird geraten, sich bei der Verteilerstelle für Gerichtsvollzieheraufträge des jeweiligen Amtsgerichts, eines amtlichen Antragformulares zu bedienen. Dem ausgefüllten und unterschriebenen Formular sind die Vollstreckungsunterlagen (Schuldtitel, Kostennachweise usw.) beizufügen. Danach erhält der zuständige Gerichtsvollzieher diese Unterlagen zur weiteren Bearbeitung in sein behördliches Postfach.

Sie haben ferner die Möglichkeit, das Antragformular auf der Seite Formulare auszudrucken. Zum Ausfüllen des Formulars erhalten Sie kostenlose Hilfe von den Rechtsantragstellen der Amtsgerichte. Für das Zwangsvollstreckungsverfahren durch einen Gerichtsvollzieher besteht kein Anwaltszwang.


Vor Erteilung eines Zwangsvollstreckungsauftrages wird angeregt zu prüfen, ob gegen den Schuldner bereits das Insolvenzverfahren eröffnet worden ist. Die Suche nach veröffentlichten Insolvenzverfahren starten Sie unter:
Veröffentlichungen von INSOLVENZ-Verfahren.


  • Die Durchführung der Zwangsvollstreckung durch einen Gerichtsvollzieher löst Kosten aus.


Damit Sie kalkulieren können, welche Kosten nach GVKostG auf Sie als Gläubiger zukommen, für die Sie als Auftraggeber neben dem Vollstreckungsschuldner haften, besteht hier die Möglichkeit der Einsicht in das Kostenverzeichnis der Gerichtsvollzieher.






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